{"id":74,"date":"2017-04-25T11:23:13","date_gmt":"2017-04-25T09:23:13","guid":{"rendered":"https:\/\/musikschule-brk.de\/?page_id=74"},"modified":"2023-02-26T13:23:14","modified_gmt":"2023-02-26T11:23:14","slug":"august-koempel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/musikschule-brk.de\/?page_id=74","title":{"rendered":"AUGUST K\u00d6MPEL"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; fullwidth=&#8220;on&#8220; admin_label=&#8220;Sektion&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.47&#8243;][et_pb_fullwidth_image src=&#8220;https:\/\/musikschule-brk.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/ak-header.jpg&#8220; admin_label=&#8220;ijijijijji&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.87&#8243; animation_style=&#8220;slide&#8220; animation_direction=&#8220;left&#8220; animation_duration=&#8220;500ms&#8220; animation_intensity_slide=&#8220;10%&#8220; animation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]&nbsp;<br \/>\n[\/et_pb_fullwidth_image][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;Sektion&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.47&#8243;][et_pb_row custom_padding=&#8220;27px|0px|0|0px|false|false&#8220; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large; color: #0c71c3;\"><strong>Biographie von August K\u00f6mpel<\/strong><\/span><span style=\"font-size: 14px; text-align: left;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.47&#8243; custom_padding=&#8220;0|0px|0|0px|false|false&#8220;][et_pb_row custom_padding=&#8220;0|0px|84px|0px|false|false&#8220; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im 19. Jahrhundert war der Musiker August K\u00f6mpel aus Br\u00fcckenau weit und breit bekannt. Er war 1831 geboren und hatte bei dem Violin-Virtuosen Louis Spohr in Kassel studiert. Durch Spohrs Vermittlung erhielt K\u00f6mpel 1849 eine Stelle als Geiger in der Hofkapelle in Kassel. 1852 wurde er in die Hofkapelle nach Hannover berufen, wo er bis 1861 wirkte. Er unternahm erfolgreiche Konzertreisen nach Leipzig, Br\u00fcssel, Paris und London. 1861 hielt sich August K\u00f6mpel einige Zeit in Holland auf. 1863 erhielt er einen Ruf nach Weimar als Konzertmeister der Hofkapelle. Hier wirkte er erfolgreich 21 Jahre lang. Auch von hier aus unternahm er Konzertreisen, u.a. im Winter 1866\/67 nach Paris. 1884 trat K\u00f6mpel in den Ruhestand. Er starb am am 7. April 1891, knapp 60-j\u00e4hrig. Sein Bruder Valentin K\u00f6mpel hatte ebenfalls einen guten Ruf als Musiker: Er war anerkannter Klarinettist und Milit\u00e4rmusiker in W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">August K\u00f6mpel hat f\u00fcr die Ausbildung seiner bedeutenden Virtuosit\u00e4t drei grosse Lehrer gehabt, welche ihm den Erfolg sicherten: Spohr, dessen Lieblingssch\u00fcler er war, Ferdinand David in Leipzig und Joseph Joachim in Hannover.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er ist am 15. August 1831 in Br\u00fcckenau (Bayern) geboren und erhielt den ersten Musikunterricht von seinem Vater. Dann besuchte er die Musikschule in W\u00fcrzburg. Hierauf nahm ihn Spohr in Kassel auf, wo er die eigentlichen h\u00f6heren Studien machte. Von Kassel ging er nach Leipzig, sp\u00e4ter nach Hannover, stets mit Eifer und Ernst studirend. In Kassel erhielt er durch Spohr Anstellung als erster Violinist in der kurf\u00fcrstlichen Kapelle, unternahm mehrere Konzertreisen und wurde 1867 als Konzertmeister der grossherzoglichen Hofkapelle zu Weimar angestellt. Hier wirkte er zugleich als Lehrer seines Instruments und \u00fcbernahm in dem dort bestehenden ausgezeichneten Streichquartett die Bratsche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">K\u00f6mpel war wohl der letzte, den man recht als Sch\u00fcler Spohr&#8217;s bezeichnen konnte und sein Vortrag Spohr&#8217;scher Konzerte war noch in seinen letzten Lebensjahren ein meisterhafter.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/musikschule-brk.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/August-K\u00f6mpel-sw-photo-UB-Frankfurt-1.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.47&#8243; custom_padding=&#8220;0|0px|54px|0px|false|false&#8220;][et_pb_row custom_padding=&#8220;27px|0px|0|0px|false|false&#8220; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large; color: #0c71c3;\"><strong>Das Portrait<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Portr\u00e4t des Geigers August K\u00f6mpel als Knabe <br \/>Material: Leinwand<br \/> Ma\u00dfe: 59 x 50,3 cm<br \/> Datierung: 1843 &#8211; 1845<br \/><span style=\"font-size: 14px;\">Provenienz: erworben 1933 von Konrad Strauss, Berlin Inv.-Nr.: LM 1933\/313<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/musikschule-brk.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/K\u00f6mpel-Kassel_klein.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Halbfigur des etwa zehnj\u00e4hrigen Knaben, der mit dem Stimmen seiner Geige besch\u00e4ftigt ist. Er tr\u00e4gt eine dunkle Jacke und ein wei\u00dfes Hemd. Auf einem Tischpult vor ihm liegt eine Fl\u00f6te vor dem Titelblatt des 2. Violinkonzerts von Louis Spohr (1803). Das Ambiente sowie die ged\u00e4mpfte Farbigkeit von Wei\u00df, Braungold und Gr\u00fcn bis zu warmem Schwarzgrau geben dem Kinderbildnis einen ungew\u00f6hnlichen Ernst. Das Portr\u00e4t, welches lange Zeit als Darstellung des Jean Joseph Bott (1826-1895) galt, wurde 1983 als Kinderbildnis des bereits als Knabe au\u00dferordentlich talentierten Geigers August K\u00f6mpel (1831-1891) identifiziert. Dieser war seit 1844 Sch\u00fcler Louis Spohrs und sp\u00e4ter Mitglied der Hofkapelle in Kassel und Hannover (freundlicher Hinweis von Herfried Homburg, Spohr-Archiv Kassel, aufgrund eines unver\u00f6ffentlichten Briefwechsels Karolines von der Malsburg und eines sp\u00e4teren Fotos von K\u00f6mpel).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Karoline von der Malsburg war die Gattin von Wilhelm Otto von der Malsburg, dem Oberhofmarschall K\u00f6nig J\u00e9r\u00f4mes, der bei Kurprinz Friedrich Wilhelm wegen seiner demokratischen Gesinnung 1848 in Ungnade gefallen war. Mit ihm bewohnte sie eine Stadtwohnung im Arnold&#8217;schen Haus am Wilhelmsh\u00f6her Platz (heute Br\u00fcder- Grimm-Platz) und das Gut Eichenberg n\u00f6rdlich von Kassel. In ihrem Salon verkehrten der ihr aus Gothaer Jugendzeit bekannte Komponist und Hofkapellmeister Louis Spohr und andere bedeutende Pers\u00f6nlichkeiten des Musik- und Kunstlebens. Sie engagierte sich tatkr\u00e4ftig f\u00fcr mittellose Musiksch\u00fcler Spohrs. Als Pianistin und Malerin gleicherma\u00dfen begabt, schuf sie vornehmlich Portr\u00e4ts aus ihrem Freundeskreis.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.19.12&#8243;][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Biographie von August K\u00f6mpel\u00a0 Im 19. Jahrhundert war der Musiker August K\u00f6mpel aus Br\u00fcckenau weit und breit bekannt. Er war 1831 geboren und hatte bei dem Violin-Virtuosen Louis Spohr in Kassel studiert. 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